Aktuelles

10.03.2018

Schwerverkehr vorm Ausflugsloch

Der erste sonnige und warme Tag im neuen Jahr. Das Quecksilber steigt auf über 14 Grad und die Bienen freuen sich auf ihren Reinigungsflug. Auch der erste Pollen wird hereingetragen. Und was mich am meisten freut: keine Ausfälle bei den Völkern. Bisher habe ich alle gut durch den Winter gebracht. Die neue Saison scheint gut zu beginnen…

Das neue Imkerjahr beginnt….

Nach dem Schleudern ist vor dem Schleudern. Noch ist es draußen sehr kalt und die Bienen denken noch nicht ans Fliegen. Noch gilt es den Bienenstock „auf Temperatur“ zu halten und das Volk gut über den Winter zu bringen. Aber schon bald wird sich alles ändern. Die Natur erwacht, die Königin beginnt wieder Eier zu legen und die emsige Sammelarbeit der Arbeiterinnen steht vor der Tür. Als Imker gilt es hier vorbereitet zu sein. Die Mittelwände sind eingelötet, die Beuten kontrolliert. Von mir aus kann der Frühling bald kommen!

Buchtipp - Die Honigfabrik

„Die Honigfabrik“ von Jürgen Tautz und Diedrich Steen geht auf Betriebsbesichtigung und entführt den Leser in einen Bienenstock. Sehr lebendig geschriebenes Buch, welches einen guten Einblick in den perfekt organisierten Superorganismus „Bien“ gibt. Sowohl für den interessierten Laien, als auch für die/den gestandenen ImkerIn eine äußerst spannende Lektüre!

03.03.2018

Nosematose Untersuchung

Die Nosemose (auch Nosemosis, Nosematose, Nosema, Frühjahrsschwindsucht, Darmseuche) ist eine durch die intrazellulär- parasitär agierenden Kleinsporentierchen verursachte Erkrankung bei Honigbienen. Die Nosemose ist die häufigste Krankheit bei erwachsenen Bienen und kann auch lapidar mit „Bienen-Durchfall“ bezeichnet werden. Umso wichtiger ist es vor der beginnenden Saison wissen wo man steht. Die Untersuchung selber ist wenig erquickend. Werden zuerst die Hinterleiber von toten Bienen vom restlichen Körper abgetrennt, mit einem Mörser feinsäuberlich zerkleinert um dann den gewonnenen „Gatsch“ unter einem Mikroskop zu untersuchen. Aber ich kann aufatmen. Meinen Bienen geht‘s gut!
© MMag. Amir Zouhbi     www.die-honigbiene.at
© MMag. Amir Zouhbi www.die-honigbiene.at

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10.03.2018

Schwerverkehr vorm

Ausflugsloch

Der erste sonnige und warme Tag im neuen Jahr. Das Quecksilber steigt auf über 14 Grad und die Bienen freuen sich auf ihren Reinigungsflug. Auch der erste Pollen wird hereingetragen. Und was mich am meisten freut: keine Ausfälle bei den Völkern. Bisher habe ich alle gut durch den Winter gebracht. Die neue Saison scheint gut zu beginnen…

Das neue Imkerjahr beginnt….

Nach dem Schleudern ist vor dem Schleudern. Noch ist es draußen sehr kalt und die Bienen denken noch nicht ans Fliegen. Noch gilt es den Bienenstock „auf Temperatur“ zu halten und das Volk gut über den Winter zu bringen. Aber schon bald wird sich alles ändern. Die Natur erwacht, die Königin beginnt wieder Eier zu legen und die emsige Sammelarbeit der Arbeiterinnen steht vor der Tür. Als Imker gilt es hier vorbereitet zu sein. Die Mittelwände sind eingelötet, die Beuten kontrolliert. Von mir aus kann der Frühling bald kommen!

Buchtipp - Die Honigfabrik

„Die Honigfabrik“ von Jürgen Tautz und Diedrich Steen geht auf Betriebsbesichtigung und entführt den Leser in einen Bienenstock. Sehr lebendig geschriebenes Buch, welches einen guten Einblick in den perfekt organisierten Superorganismus „Bien“ gibt. Sowohl für den interessierten Laien, als auch für die/den gestandenen ImkerIn eine äußerst spannende Lektüre!

03.03.2018

Nosematose Untersuchung

Die Nosemose (auch Nosemosis, Nosematose, Nosema, Frühjahrsschwindsucht, Darmseuche) ist eine durch die intrazellulär-parasitär agierenden Kleinsporentierchen verursachte Erkrankung bei Honigbienen. Die Nosemose ist die häufigste Krankheit bei erwachsenen Bienen und kann auch lapidar mit „Bienen-Durchfall“ bezeichnet werden. Umso wichtiger ist es vor der beginnenden Saison wissen wo man steht. Die Untersuchung selber ist wenig erquickend. Werden zuerst die Hinterleiber von toten Bienen vom restlichen Körper abgetrennt, mit einem Mörser feinsäuberlich zerkleinert um dann den gewonnenen „Gatsch“ unter einem Mikroskop zu untersuchen. Aber ich kann aufatmen. Meinen Bienen geht‘s gut!