Stadtimkern

Ein Stück Natur im Großstadtdschungel

Für uns erscheinen Städte oft als grau, laut und lebensfeindlich. Doch Bienen sehen das offenbar ganz anders. Sie fühlen sich in der Stadt rundum wohl! Viele Tatsachen sprechen dafür.

Ist die Stadt ein guter Lebensraum für Bienen?

Natürlich ist man sofort geneigt diese Frage zu verneinen. Aber im Gegensatz zu ländlichen Regionen gibt es in der Stadt keine Monokulturen, sondern eine vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Blüten und Pflanzen. Und das im Gesamtjahr über einen langen Zeitraum hinweg. Gerade diese Nahrungsvielfalt sichert ein kontinuierliches Angebot an Pollen und Nektar. Zudem werden in Städten kein schädlichen Pestizide verwendet, falls überhaupt dann nur in einem sehr geringen Ausmaß. Pflanzenschutzmittel können Bienen orientierungslos machen und ihre Gesundheit beeinträchtigen. Schlußendlich ist es in der Stadt im Schnitt um einige Grad wärmer als auf dem Land. Und Bienen lieben Wärme!

Und gibt es auch Nachteile?

Die Nachteile bei der Stadtimkerei sind überschaubar. Probleme kann es bei zu vielen Bienen auf einer zu kleinen Fläche geben, weil sich dann die Konkurrenz um ein beschränktes Nahrungsangebot verstärkt. Deshalb ist es für Bienen auch so wichtig in Städten für vielfältige Futterquellen zu sorgen. Das kann von jedem Einzelnen zum Beispiel durch säen von Bienenweiden, egal ob im Garten oder auf dem Balkon, erreicht werden. Ein weiterer Aspekt ist die leichtere Ausbreitung von Bienenkrankheiten  aufgrund der räumlichen Nähe der Stöcke zueinander. Ein aufmerksamer Imker kann dieses Risiko jedoch durch verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln stark einschränken.
© MMag. Amir Zouhbi     www.die-honigbiene.at
© MMag. Amir Zouhbi www.die-honigbiene.at

Stadtimkern

Ein Stück Natur im

Großstadtdschungel

Für uns erscheinen Städte oft als grau, laut und lebensfeindlich. Doch Bienen sehen das offenbar ganz anders. Sie fühlen sich in der Stadt rundum wohl! Viele Tatsachen sprechen dafür.

Ist die Stadt ein guter Lebensraum für

Bienen?

Natürlich ist man sofort geneigt diese Frage zu verneinen. Aber im Gegensatz zu ländlichen Regionen gibt es in der Stadt keine Monokulturen, sondern eine vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Blüten und Pflanzen. Und das im Gesamtjahr über einen langen Zeitraum hinweg. Gerade diese Nahrungsvielfalt sichert ein kontinuierliches Angebot an Pollen und Nektar. Zudem werden in Städten kein schädlichen Pestizide verwendet, falls überhaupt dann nur in einem sehr geringen Ausmaß. Pflanzenschutzmittel können Bienen orientierungslos machen und ihre Gesundheit beeinträchtigen. Schlußendlich ist es in der Stadt im Schnitt um einige Grad wärmer als auf dem Land. Und Bienen lieben Wärme!

Und gibt es auch Nachteile?

Die Nachteile bei der Stadtimkerei sind überschaubar. Probleme kann es bei zu vielen Bienen auf einer zu kleinen Fläche geben, weil sich dann die Konkurrenz um ein beschränktes Nahrungsangebot verstärkt. Deshalb ist es für Bienen auch so wichtig in Städten für vielfältige Futterquellen zu sorgen. Das kann von jedem Einzelnen zum Beispiel durch säen von Bienenweiden, egal ob im Garten oder auf dem Balkon, erreicht werden. Ein weiterer Aspekt ist die leichtere Ausbreitung von Bienenkrankheiten aufgrund der räumlichen Nähe der Stöcke zueinander. Ein aufmerksamer Imker kann dieses Risiko jedoch durch verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln stark einschränken.